Tomek
06.06.2005, 23:19
Fast drei Jahre nach dem Release der letzten stabilen Version 3.0 (Woody) am 19. Juli 2002 [1] ist heute die Version 3.1 (Sarge) offiziell freigegeben worden [2].
http://people.zoy.org/~sam/phd-sarge.png
Debian Sarge unterstützt insgesamt elf Architekturen. Für den AMD64 wird es später ein extra Release geben. Insgesamt stehen den Debian-Anwendern nun 15691 Pakete zur Verfügung, so dass eine DVD mit 4,7 GByte nicht mehr ausreicht und somit zwei DVDs nötig sind. Momentan kümmern sich fast 1500 Maintainer um die Pakete. Eine kleine Anmerkung: Die Pakete aus dem Bereich non-US wurden in das reguläre Archiv main verschoben. Somit sind die Quellen mit non-US in der /etc/apt/sources.list überflüssig und können entfernt werden [3].
Debian lässt sich entweder über das Netzwerk bzw. das Internet installieren [4] oder von kompletten CDs/DVDs, die man sich per HTTP, FTP [5] oder auch BitTorrent [6] herunterladen kann. Auch kann man sich mit Hilfe von jigdo [7] eigene CDs/DVDs zusammenstellen.
Neben der üblichen Aktualisierung aller Pakete gibt es eine weitere interessante Neuerung. Der neue Debian-Installer [8] kann wahlweise mit einem Kernel 2.4.27 oder 2.6.8 gestartet werden. Der gesamte Installationsprozess verläuft zwar text-basiert, ist aber durch eine gelungene Menüführung dennoch relativ einfach zu bedienen. Erfahrene Benutzer sehen dies als Vorteil, wodurch man sehr zügig ein Basissystem installieren kann. Der neue Debian-Installer bringt eine sehr gute Hardware-Erkennung mit sich und beherrscht nun auch Funktionen, wie LVM und RAID, sowie alle gängigen Dateisysteme. Das und vieles mehr kann und sollte man in den offiziellen Release-Informationen nachlesen [9].
Wie früher, kann man auch nun sehr einfach bestehende Debian-Installationen auf die aktuelle Version updaten. Dazu reicht es grundsätzlich die /etc/apt/sources.list mit den entsprechenden Quellen anzulegen und ein apt-get update && apt-get dist-upgrade durchzuführen [10].
In Zukunft sollen neue Versionen in einem kürzeren Zyklus erscheinen, in dem weniger Architekturen als bisher unterstützt werden [11].
Wer mit Debian noch nicht gearbeitet hat und Interesse hat es kennenzulernen, kann auf ein umfangreiches und deutschsprachiges Handbuch, das in vielen Formaten, wie z.B. HTML und PDF, vorliegt, zurückgreifen [12]. Hilfe erhält man u.a. auch im IRC [13] oder in den Mailinglisten [14].
Links:
[1] http://www.debian.org/News/2002/20020719
[2] http://www.debian.org/News/2005/20050606
[3] http://www.debian.org/releases/stable/i386/release-notes/ch-whats-new.de.html#s-non-us
[4] http://www.debian.org/CD/netinst/
[5] http://www.debian.org/CD/http-ftp/
[6] http://www.debian.org/CD/torrent-cd/
[7] http://www.debian.org/CD/jigdo-cd/
[8] http://www.debian.org/devel/debian-installer/
[9] http://www.debian.org/releases/stable/releasenotes
[10] http://debiananwenderhandbuch.de/updatevon30.html
[11] http://www.linuxserverforum.de/vb/showthread.php?t=633
[12] http://www.debiananwenderhandbuch.de/
[13] http://www.debian.org/support#irc
[14] http://www.debian.org/MailingLists/
http://people.zoy.org/~sam/phd-sarge.png
Debian Sarge unterstützt insgesamt elf Architekturen. Für den AMD64 wird es später ein extra Release geben. Insgesamt stehen den Debian-Anwendern nun 15691 Pakete zur Verfügung, so dass eine DVD mit 4,7 GByte nicht mehr ausreicht und somit zwei DVDs nötig sind. Momentan kümmern sich fast 1500 Maintainer um die Pakete. Eine kleine Anmerkung: Die Pakete aus dem Bereich non-US wurden in das reguläre Archiv main verschoben. Somit sind die Quellen mit non-US in der /etc/apt/sources.list überflüssig und können entfernt werden [3].
Debian lässt sich entweder über das Netzwerk bzw. das Internet installieren [4] oder von kompletten CDs/DVDs, die man sich per HTTP, FTP [5] oder auch BitTorrent [6] herunterladen kann. Auch kann man sich mit Hilfe von jigdo [7] eigene CDs/DVDs zusammenstellen.
Neben der üblichen Aktualisierung aller Pakete gibt es eine weitere interessante Neuerung. Der neue Debian-Installer [8] kann wahlweise mit einem Kernel 2.4.27 oder 2.6.8 gestartet werden. Der gesamte Installationsprozess verläuft zwar text-basiert, ist aber durch eine gelungene Menüführung dennoch relativ einfach zu bedienen. Erfahrene Benutzer sehen dies als Vorteil, wodurch man sehr zügig ein Basissystem installieren kann. Der neue Debian-Installer bringt eine sehr gute Hardware-Erkennung mit sich und beherrscht nun auch Funktionen, wie LVM und RAID, sowie alle gängigen Dateisysteme. Das und vieles mehr kann und sollte man in den offiziellen Release-Informationen nachlesen [9].
Wie früher, kann man auch nun sehr einfach bestehende Debian-Installationen auf die aktuelle Version updaten. Dazu reicht es grundsätzlich die /etc/apt/sources.list mit den entsprechenden Quellen anzulegen und ein apt-get update && apt-get dist-upgrade durchzuführen [10].
In Zukunft sollen neue Versionen in einem kürzeren Zyklus erscheinen, in dem weniger Architekturen als bisher unterstützt werden [11].
Wer mit Debian noch nicht gearbeitet hat und Interesse hat es kennenzulernen, kann auf ein umfangreiches und deutschsprachiges Handbuch, das in vielen Formaten, wie z.B. HTML und PDF, vorliegt, zurückgreifen [12]. Hilfe erhält man u.a. auch im IRC [13] oder in den Mailinglisten [14].
Links:
[1] http://www.debian.org/News/2002/20020719
[2] http://www.debian.org/News/2005/20050606
[3] http://www.debian.org/releases/stable/i386/release-notes/ch-whats-new.de.html#s-non-us
[4] http://www.debian.org/CD/netinst/
[5] http://www.debian.org/CD/http-ftp/
[6] http://www.debian.org/CD/torrent-cd/
[7] http://www.debian.org/CD/jigdo-cd/
[8] http://www.debian.org/devel/debian-installer/
[9] http://www.debian.org/releases/stable/releasenotes
[10] http://debiananwenderhandbuch.de/updatevon30.html
[11] http://www.linuxserverforum.de/vb/showthread.php?t=633
[12] http://www.debiananwenderhandbuch.de/
[13] http://www.debian.org/support#irc
[14] http://www.debian.org/MailingLists/